Angewohnheiten die den Erfolg ausmachen können

Wenn wir eines von unseren Eltern vom ersten Tag an übernehmen, dann sind es Ihre Angewohnheiten.

 

Bewusst und vor allem unbewusst kopieren wir diese. Die guten und die weniger guten.

 

Diese Angewohnheiten können mit der Zeit maßgeblich beeinflussen, ob wir erfolgreich werden im Leben, oder eben nicht.

 

Ein paar dieser Angewohnheiten wurden von Thomas C. Corley über 5 Jahre beobachtet und analysiert. In unzähligen Gesprächen und Interviews hat er sich einen Überblick verschafft.

 

Thomas C. Corley dürfte vielen von Euch ein Begriff sein als Author der Bücher "Rich Habits" und "Rich Kids". Falls nicht kann ich Euch dringend raten, eines seiner Bücher zu lesen.

 

Einige seiner Feststellungen wollen wir uns näher anschauen und den Mehrwert für unser eigenes Leben herausstellen.

 

"Rich" and "Poor"

Corley verwendet in seinen Bücher und Artikeln gerne die Begriffe "Arm" und "Reich". Diese könnte man natürlich auch ergänzen oder ersetzen durch Begriffe wie "Erfolgreich" oder "weniger Erfolgreich". 

 

Arm und Reich sind gerade in unseren Breitengraden viel diskutierte Begriffe. Wer in Deutschland zu der eher weniger besitzenden Bevölkerungsschicht gehört, wäre wahrscheinlich an vielen anderen Orten ein wohlhabender Mann.

 

Ich denke, aber für diesen Artikel ist der Kontext klar und es ist verständlich was mit der Begrifflichkeit gemeint ist.

 

Unterschiede beim Umgang mit Geld

Eines der Grundbedürfnisse im Leben besteht darin finanziell abgesichert zu sein. Darum sind die Angewohnheiten beim Umgang mit Geld schon früh, sehr wichtig.

 

  • Sechs Prozent der Wohlhabenden spielten Lotto, hingegen verwetteten 77 Prozent der Armen einen Teil ihres Geldes.
  • Nur 16 Prozent der Reichen machten bei Sportwetten mit, bei den Armen waren es 52 Prozent.
  • 73 Prozent der Wohlhabenden gaben während ihres Arbeitslebens weniger Geld aus, als sie verdienten, bei den Armen waren es nur fünf Prozent.

 

#simplethinking - frühzeitiges investieren in nachhaltige Vermögenswerte können den Grundstein legen, für späteren Erfolg. Lege Dein Geld intelligent an und lasse es für Dich arbeiten.

 

Unterschiede im Mindset

Die Art wie wir denken, bestimmt weite Teile unseres Handelns. Diese Weisheit dürfte Dir nicht neu sein. Und auch unser Denken wird stark durch die Angewohnheiten beeinflusst.

 

  • 82 Prozent der Selfmade-Millionäre verfolgten einen Traum, bei den Armen waren es nur drei Prozent.
  • 92 Prozent der Wohlhabenden glaubten, sie seien durch harte Arbeit und Ausdauer selbst für ihr Glück verantwortlich. 79 Prozent der Armen hingegen glaubten, dass die Reichen durch Zufall das Glück auf ihrer Seite hätten.
  • 63 Prozent der Wohlhabenden hatten eine positive und optimistische Weltsicht. 94 Prozent der Armen hatten hingegen eine negative, pessimistische Weltsicht.

 

#simplethinking - so abgedroschen es klingen mag - denke positiv und nimm Dein Leben in die Hand. Niemand außer Dir ist für Dein Leben verantwortlich. Setze diesen Gedanken um und Du hast einen Riesenschritt gemacht.

 

Unterschiede in der Erziehung

Wer hat sich innerlich nicht schon gewünscht, den ein oder anderen Lifehack schon frühzeitig von seinen Eltern erfahren zu haben. Lässt sich nicht rückgängig machen. Doch es lässt sich besser machen, wenn man selbst, an der Reihe ist, etwas an den Nachwuchs weiter zu geben.

 

  • 63 Prozent der Selfmade-Millionäre wurden von ihren Eltern dazu ermuntert, jeden Monat zwei oder mehr Nicht-Fiction-Bücher zu lesen. Bei den Armen sind es nur drei Prozent.
  • 68 Prozent der Selfmade-Millionäre sagten, sie hätten Tipps für den Erfolg von ihren Eltern erhalten — nur sechs Prozent der Armen tat dies.
  • 83 Prozent der Wohlhabenden begleiteten ihre Kinder zur Abendschule, nur 13 Prozent der Armen taten dies. 

 

#simplethinking - fordere Dein Wissen ein. Die besten Ratgeber sind Menschen, die selber erfolgreich sind. Hat Dein Arzt 30 kg Übergewicht und erzählt Dir das Du aufpassen musst wegen hohem Blutdruck, dann ist er ein schlechter Ratgeber. Wechsle den Arzt, den Bankberater oder wenn es sein muss auch den Arbeitgeber. Orientiere Dich an den erfolgreichen.

 

Unterschiede im Umgang mit Deinem Körper

"mens sana in corpore sano" - gesunder Körper = gesunder Geist. Über dieses Thema haben wir schon im Artikel "Höre nie damit auf" philosophiert.

 

  • 21 Prozent der Wohlhabenden hatten 14 Kilogramm oder mehr Übergewicht. Bei den Armen hingegen waren es ganze 66 Prozent.
  • 78 Prozent der Selfmade-Millionäre nahmen weniger als 300 Kilokalorien durch Junkfood zu sich, bei den Armen waren es 97 Prozent. 
  • 95 Prozent der Selfmade-Millionäre machten mindestens 30 Minuten Sportübungen am Tag und das viermal die Woche. Nur 23 Prozent der Armen taten das.

 

#simplethinking - Dein Körper und Dein Geist sind das wertvollste Kapital das Du besitzt. Eine ausgewogene Ernährung, genügend Schlaf und regelmäßiges Fitnesstraining sorgen für die idealen Voraussetzungen, um erfolgreich zu sein. Musst Du Dich permanent mit Krankheiten rum schlagen, hast Du keine Zeit um erfolgreich zu sein.

 

Unterschiede im täglichen Tun

Es sind vor allem die kleinen Schritte, die täglichen Angewohnheiten, über den Erfolg entscheiden. Etwas regelmäßig zu tun oder zu lassen kann nach einiger Zeit den Unterschied machen.

 

  • 63 Prozent der Wohlhabenden surften weniger als eine Stunde in ihrer Freizeit im Internet, 74 Prozent der Armen verbrachten mehr als eine Stunde täglich damit.
  • 63 Prozent der Wohlhabenden hörten während langer Fahrten Hörbücher, bei den Armen waren es fünf Prozent.
  • 67 Prozent der Wohlhabenden schauten weniger als eine Stunde Fernsehen am Tag — hingegen 23 Prozent der Armen tat es ihnen gleich.
  • Neun Prozent der Wohlhabenden, doch 78 Prozent der Armen schauten Realityshows im Fernsehen.
  • 79 Prozent der Reichen verbrachten fünf oder mehr Stunden im Monat, um sich zu vernetzen, 16 Prozent der Armen taten es ihnen gleich.

 

#simplethinking - Fortschritt - nicht Perfektion. Binde Routinen in Dein Leben ein. Lege einen Dauerauftrag auf Dein Sparbuch an. Ein erster Tag in der Woche, an dem Du Dich ausschließlich gesund ernährst. Wenn diese zur Gewohnheit geworden sind, beginne die nächsten Routinen.

 


Thomas Corley geht soweit zu behaupten, das es keine Ungleichheit zwischen Arm und Reich gibt, sondern eine Ungleichheit zwischen guten und schlechten Eltern.

 

Ob dies nicht einen Schritt zu weit gedacht ist, mag jeder für sich selbst beurteilen. Jedoch bin ich ebenso der Überzeugung, dass die richtigen Angewohnheiten, maßgeblich an unserem persönlichen Erfolgen beteiligt ist.


Anbei noch ein Prima Video der Kollegen von Psycho Welt zu dem Thema Gewohnheiten.

 


 

Credits: Die Stichpunkte sind zuerst erschienen in den erwähnten Büchern von Thomas C. Corley und einem seiner Artikel im Business Insider.

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