Energiebedarf

Abnehmen ist eine Wissenschaft für sich. Zu welchem anderen Themengebiet gibt es so viele Studien, so viele unterschiedliche Meinungen und Ansätze.

 

Low Carb, Low Fat, Schlank im Schlaf bis hin zur "Blutgruppen-Diät"... Und jeden Tag kommt etwas Neues dazu.

 

Mein Favorit der letzten Wochen ist dabei übrigens 

"die 24-Stunden Diät". Hätte mir doch früher schon jemand gesagt wie einfach es doch sein kann.

 

Aber gehen wir der Sache auf den Grund stellen wir fest - ganz so trivial ist das Thema wirklich nicht. Dies hängt in erster Linie wahrscheinlich damit zusammen, dass wir Menschen und unsere Körper alle ein Stück weit Individuen sind. Jeder hat seine bestimmte DNA und lässt sich dadurch auch nicht immer in ein Schema pressen.

Wenn das auch viele hoch dekorierte Ernährungsgurus und solche die es sein wollen, nicht gerne hören werden - in diesem Bereich ist die Wissenschaft leider auch noch nicht soweit um personalisierte, erfolgsversprechende Garantielösungen gefunden zu haben.

 

Und genau aus dieser, teils noch recht nebeligen Gemengelage heraus, ist eine extrem gut florierende  Branche entstanden. Das Marktvolumen der Diätindustrie in den USA lag vergangenes Jahr bei 595 Milliarden US-Dollar.

Auch in Europa - in Deutschland ist dies ein Riesenmarkt geworden. Wenn ich bei Amazon nach "Diätprodukten" suche, zeigt es mir unglaubliche 4.963 Ergebnisse an. Doch nicht nur alleine die Produkte sind es, bei denen man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht. 

 

Auch die Diätprogramme sprießen an allen Ecken und Enden aus dem Boden. Von "I make you sexy" über "Ich mach Dich krass" zu "Slim-Fast" oder der "Glyx-Diät".

Ich möchte Dir hier keinen Ratschlag geben, welches dieser Programme das Beste für Dich ist. Du wirst auch keine Produktempfehlung finden – verlinkt auf den Amazon Shop – damit ich noch etwas davon habe, wenn Du dies Produkt dann kaufst.

 

Genau wie Du und wahrscheinlich 98 % der Menschheit da draußen, bin ich schon immer einer der Suchenden. Auch wenn man von sich selber gerne behauptet, nicht Eitel zu sein und die zu bestimmten Jahreszeiten aufkommenden Extrapfunde, nicht schlimm zu findet, ist es immer wieder mal auf der Agenda, eben diese Pfunde zu verlieren.

 

"Ich wollte dieses Jahr 10 Kilo abnehmen.

                                      Jetzt fehlen nur noch 13 Kilo "

 

 

Wir sind hier bei #simplethinking und genau darum geht es mir auch. Ich habe im Verlaufe der letzten Jahre sehr viele Fachbücher gelesen. Viele davon waren zum Thema Mindset, Organisation und Selbstmanagement. Viele davon waren auch zur Thematik Fitness und Gesundheit. 

 

Beim Studium dieser Lektüre geht es natürlich auch zwangsläufig immer wieder um das Abnehmen und das gesunde Essen an für sich. Darum möchte ich Dir vielmehr einen Ratschlag geben den ich, als Konklusion ziehen möchte, aus diesen ganzen Büchern.

#simplethinking – einfach gedacht, lässt sich sagen das es im Endeffekt bei allen dieser Programme grundlegend darum geht, mehr Energie zu verbrauchen als zu sich zu nehmen.

 

Natürlich wird dies durch teils unterschiedlichste Wege versucht zu erreichen. Wenn man aber eine Schnittmenge aus all diesen Diätprogrammen ziehen müsste, dann wäre dies unweigerlich diese, dass es am Ende immer um den Energiehaushalt geht.

Darum kann ich Dir nur empfehlen – #simplethinking – fang damit an, Deinen Energiehaushalt zu überprüfen. Du solltest schlicht und einfach über eine gewisse Zeit tracken, was Du isst und wie viel Energie Du verbrauchst.

 

Ich möchte Dir hier zwei Tools mit an die Hand geben, mit denen Du dies relativ einfach machen kannst. Zum einen solltest Du mit Hilfe des Energierechners ermitteln, welchen Bedarf  Du in etwa hast. Er wurde von der Uni Hohenheim entwickelt und lässt sich recht einfach bedienen.

Hast Du Deinen Bedarf ermittelt solltest Du nun, für einen bestimmten Zeitraum mal notieren, was Du an Lebensmittel zu Dir nimmst. Ich denke es ist müßig zu erwähnen, dass dies doch recht genau sein sollte. Vergisst Du dabei die Hälfte einzutragen, wirst Du natürlich auch kein ordentliches Ergebnis bekommen.

 

Es gibt verschiedene Mittel und Wege dies zu tun. Auch hier steht der Fokus auf der Einfachheit. Darum habe ich Dir anbei einen doch recht einfachen aber gut gepflegten Onlinedienst verlinkt. Hier findest Du eine sehr große Lebensmitteldatenbank, aus der Du die entsprechenden Produkte nur noch auswählen musst.

Mit diesen beiden Tools machst Du den ersten einfachen aber trotzdem großen Schritt. Hast Du Dir ein Bild darüber gemacht wie es um Deinen Energiehaushalt bestellt ist, kannst Du zum Angriff blasen und Dir Deine Ziele setzen. Denk dran:

 

#simplethinking – Fortschritt, keine Perfektion …


 

Solltest Du Fragen haben, zum Onlinerechner oder ganz allgemein dann lass es mich in den Kommentaren wissen.

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